Die Wintermonate bedeuten für Ihre Terrasse frostige Morgenstunden und kürzere, kältere Tage. Das wirkt sich immer auf den Zustand Ihrer Terrasse und Ihres Gartens aus.
Besonders die ungünstigen Wetterbedingungen der kalten Monate wirken sich auf den Zustand Ihrer Terrassendielen aus: Auf den Dielen kann sich eine Eisschicht bilden. Dadurch kann sie zu einer gefährlich rutschigen Oberfläche werden.
Für eine Holzterrasse ist der Winter ein echtes Problem. Bei Schnee, Eis und Frost kann man ausrutschen und stürzen. Außerdem kann Holz im Winter verrotten und sich verziehen, und die Oberfläche wird durch überschüssigen Schmutz und Schimmel noch schmerzhafter rutschig.
Einer der Vorteile von Verbundwerkstoffen gegenüber herkömmlichen Holzbelägen ist, dass sich die Terrassendielen aufgrund von Temperaturschwankungen nicht verrotten oder verziehen und dass Schmutz und Schimmel die Oberfläche nicht angreifen. Daher sind Terrassendielen aus Verbundwerkstoff das ganze Jahr über leicht zu pflegen.
Aber im Winter ist auch Komposit nicht vor dem morgendlichen Frost geschützt. So können Sie verhindern, dass sich Wasser auf Ihrer Terrasse in Eis verwandelt und die Terrassendielen sehr rutschig werden.
Erstens macht die “Kord”-Rückseite, die die meisten Terrassendielen haben, oder strukturierte Verbundstoffoptionen wie Multicolor Elegant 3D die Oberfläche weniger rutschig.
Auch im Vorfeld der frostigen Jahreszeit ist es ratsam, die Terrasse von überschüssigem Laub oder Unrat zu befreien, der zum Ausrutschen beiträgt. Denn Laub oder z. B. Moos speichern Feuchtigkeit, und wenn es rechtzeitig entfernt wird, kann man Ärger vermeiden.
Eine weitere Möglichkeit, die Eisbildung zu verhindern, ist die Verlegung der Terrasse mit einem Gefälle. So kann das Regen- oder Schmelzwasser gleichmäßig abfließen und die Stagnation des Wassers auf der Terrasse wird minimiert. Wenn Wasser stehen bleibt, bildet sich natürlich bei den ersten niedrigen Temperaturen Eis auf der Terrasse.
Was passiert, wenn die Verbundplatte einfriert?
Ja, das ist im Winter möglich, wenn es tagsüber stark schneit und regnet und nachts sogar ein kleines Minus auf dem Thermometer zu verzeichnen ist.
Wenn in dieser Zeit aktiv Sand und ein Salz-Kies-Gemisch zum Auftauen von Gehwegen und Straßen eingesetzt werden, ist das für eine Verbundterrasse keine Option.
Immerhin besteht die Terrassendiele zu 60 Prozent aus Holzmehl, so dass sich für ihre Reinigung keine aggressiven Verunreinigungen wie Salz, Sand, Chemikalien oder Produkte mit abrasiven Bestandteilen eignen. Sie können die Platte beschädigen oder dauerhaft zerstören.
Stattdessen kann die Terrasse mit warmem (nicht heißem) Wasser leicht aufgetaut werden. Sie müssen die Terrassendielen nur leicht wässern und abwischen.
Außerdem raten wir davon ab, Metallschaufeln zum Entfernen von Schnee und Eis zu verwenden – sie können die Verbundstoffoberfläche zerkratzen.
Zu Beginn der warmen Jahreszeit, wenn sich das warme Wetter stabilisiert, empfehlen wir, die Terrasse mit einer Bürste (mit mittelhartem Flor) und einer Mischung aus Spülmittel und warmem Wasser zu reinigen.
Eine einfachere Möglichkeit ist ein Hochdruckreiniger wie der Kärcher. Mit ihm können Sie Ihre Terrassenoberfläche schnell und effizient von Flecken, Schmutz und Reinigungsmittelrückständen befreien.
